{"id":617,"date":"2019-10-31T05:52:54","date_gmt":"2019-10-31T03:52:54","guid":{"rendered":"https:\/\/ada-sub.rotefadenbuecher.de\/?page_id=617"},"modified":"2019-10-31T05:52:54","modified_gmt":"2019-10-31T03:52:54","slug":"10445-kozany","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ada-sub.dh-index.org\/blog\/10445-kozany\/","title":{"rendered":"10445-kozany"},"content":{"rendered":"<h4>Titel der Arbeit:<\/h4>\n<p>Wie ich einmal mit dem Versuch scheiterte, Literatur als Wissenschaft zu verkaufen.<\/p>\n<h4>Untertitel:<\/h4>\n<p>bzw. wie ich einmal als Bauarbeiter an der Uni war und zwar diesmal auch nicht, um ein Gestell aufzureiszen und noch weniger, um mich an Fr. Wolf ranzuschmeiszen, die ich f\u00fcr Ihre Literatur trotzdem sehr sch\u00e4tze&#8230;; Sie hat sich jedoch wahrscheinlich etwas (entfernt?) aus dem -Katalog-der-Dinge-der-Welt-der-Dinge-die-da-waren und hirtet sorry hortet das alles in den G\u00e4ngen wo ich wohl nur<\/p>\n<h4>Expose eines Portfolio:<\/h4>\n<p>Geschlechterstudien betreibe, meint sie. Mais non, madame-serieuse: ich begebe mich<\/p>\n<h4>in ulysses &#8211; ce part se veux actualiser soimeme:<\/h4>\n<p>-1-<\/p>\n<p>#10432.warum ist -kochanie ich habe brot gekauft- literatur?<br \/>\n##wenn man die maszst\u00e4be, die jonathan culler in seinem text zur bestimmung von -literatur- entwirft,<br \/>\nder kl\u00e4rung der frage -ob -kochanie ich habe brot gekauft- (literatur) ist- zugrundelegt, wird man wohl sehr wahrscheinlich zum schlusz kommen\u2026 dasz dem so sei. wir haben es bei dem in dem band von uljana wolf gesammelten material mit texten zu tun, die die frage -ob es sich mit ihnen um literatur handele- etwas unpassend erscheinen lassen. fr. wolf hat f\u00fcr das schmale heft von um 60 seiten (damit sehr kooktypisch) von 2005 den peter huchel preis f\u00fcr literatur und sehr schnell sehr viel aufmerksamkeit bekommen. im verlag, damals erst naja zwei jahre alt, war dieser band der reihe lyrik grad der 5. von mittlerweile -einigen-. dasz kook literatur verlegt sei hier nicht wirklich in frage gestellt. neben einem u.a. auch essayistischem programm ist lyrik das segment, das das bild des verlags gepr\u00e4gt hat. wir m\u00fcssen also andere merkmale befragen als jene, die die texte durch konventionen und \u00fcbereink\u00fcnfte als literatur bereits gekennzeichnet haben, gepriesen &amp;bewiesen. welche w\u00e4ren das?<br \/>\n##textimmanente beweisf\u00fchrung w\u00e4re jetzt angebracht. fragen?<br \/>\n&#8211; 001 wie verh\u00e4lt sich der inhalt zur struktur?<br \/>\n&#8211; 002 wie verh\u00e4lt sich die sprache als sprache gegen\u00fcber dem leser?<br \/>\n&#8211; 003 wie verhalten sich komplexe wie: kraft\/gewalt\/materie zu geist\/idee komplexen?<\/p>\n<p>ich glaube, ohne die beweise zu 001-3 ausgef\u00fchrt zu haben, dasz fragestellungen bestehen, die o.a. merkmale im konvolut dahingehend mit sicherheit verorten, als jeder der texte auch herausgel\u00f6st aus dem -literaturbetrieblichen zusammenhang- die in frage stehenden merkmale h\u00f6herer ordnung, als<br \/>\n&#8211; 004 sie ihren eigenen kontext her\/darstellen, der aufmerksamkeit verlangt (d.i. losgel\u00f6st sind von jedem weiteren kontext)<br \/>\n&#8211; 005 sie einen reflexionsprozess anregen<br \/>\n&#8211; 006 als in s\u00e4tzen gebaut sind, deren verh\u00e4ltnis von form\/inhalt stoff zum nachdenken liefert<br \/>\n&#8211; 007 interpretatorische t\u00e4tigkeit ausl\u00f6sen (im gegensatz einer handlungsaufforderung) d.h. der sprechakt fordert hier auf, sich mit den texten -\u00fcber- die rein inhaltliche ebene hinaus auseinanderzusetzen<\/p>\n<p>trotzdem. wir kommen nicht zur beantwortung der frage, auch wenn alle oben genannten, von culler vorgeschlagenen -merkmale von literatur- hier scheinbar anzutreffen sind. warum? weil.<br \/>\n##die merkmale an sich.<br \/>\nwenn man sich auf o.a. merkmale verst\u00e4ndigt hat, musz man die texte nicht weiter unter der fragestellung -ob literatur- anschauen denke ich. nur, comme a debout: wie komme -ich- hier dazu, sie dahingehend anzuzweifeln? ich glaube, es handelt sich vielleicht eher um die frage -nach dem \u00e4sthetischen wert- der texte an sich. das heiszt dann: als texte -unter anderen-, in gemeinschaft und konkurrenz innerhalb von als literatur anerkannten texten. also: poetologisch betrachtet. (der poetologische -blick ins telefonbuch- sei sinnlos.) das heiszt zuerst: ausweichen bzw. sich auf (literaturkritik) verst\u00e4ndigen, die hier zu tun w\u00e4re.<br \/>\n##aber nicht alles zur ersten sitzung, oder.<\/p>\n<hr \/>\n<p>-2-<\/p>\n<div>#10433.pr\u00e4\u00e4sthetische merkmale von literatur.<\/div>\n<div>##woran man erkennt, dasz man einen text vor sich hat,<\/div>\n<div>zu welchem (\u00e4sthetische betrachtungen) anzustellen w\u00e4ren:<\/div>\n<div><\/div>\n<div>#anzunehmen,<\/div>\n<div>wir h\u00e4tten es bei -kochanie ich habe brot gekauft- mit einem solchen zu tun, ist nicht sonderlich absurd, nestcepas? wir bewegen uns damit in dem von culler ge\u00f6ffneten raum der (untersuchung einer best. anzahl v. grundannahmen und interpretationsverfahren, die leser bei texten dieser kategorie potentiell -in anschlag bringen-)\u2026 also im raum der -beschreibung literarischer texte-; in gemeinschaft mit (anderen), die (diesen) text ebenfalls \u00e4sthetisch d.i. -kunsttheoretisch- betrachten. was bringt diese und damit uns dazu? warum meinen wir, dasz der text es (n\u00f6tig h\u00e4tte), analysiert zu werden? was an ihm ruft dieses bed\u00fcrfnis in uns hervor? an ihm speziell im gegensatz zum (immer wieder gern zitierten telefonbuch?)<\/div>\n<div>ich meine es ist unsere vorbildung, literarische zumal. unsere kenntnis anderer literatur. ressentiments. unsere (kunstauffassung.) nicht jeder w\u00fcrde den aufwand betreiben wollen, donna leon et alii dieser analyse unterziehen zu wollen. es gibt (grade, hierarchien\u2026 literarischer\u2026 -ici me manque un mot disant ca. &lt;analysierbarkeit&gt;-) die die notwendigkeit, sich mit einem text (literaturkritisch, poetologisch) zu befassen, herstellen oder eben nicht. (wird eine notwendigkeit -hergestellt?-). der grad der komplexit\u00e4t des materials bestimmt das tiefenmasz seiner analyse.<\/div>\n<div>##abschweifen. der poetologische blue moon.<\/div>\n<div>ich habe bisher gekonnt vermieden, an uljana wolfs texten die merkmale herauszustellen, die eine weiterf\u00fchrende besch\u00e4ftigung mit ihnen -lohnend- erscheinen lassen. ihnen\u2026, und mir. das liegt wohl in der natur der texte an sich. w\u00e4re hier ein zitat angebracht? ich glaube, hier w\u00e4re ein zitat angebracht.<\/div>\n<div>\u201ekochanie ich habe brot gekauft((.)anm. d. autors.)\u201c<\/div>\n<div>##brainstorming uljana wolf.<\/div>\n<div>&#8211; polen<\/div>\n<div>&#8211; armut<\/div>\n<div>&#8211; minimalismus<\/div>\n<div>&#8211; liebe<\/div>\n<div>&#8211; liebe<\/div>\n<div>&#8211; armut<\/div>\n<div>&#8211; armut<\/div>\n<div>&#8211; armut.<\/div>\n<div>&#8211; osten<\/div>\n<div>&#8211; immigranten\/emigranten<\/div>\n<div>&#8211; poln. hilfsarbeiter<\/div>\n<div>&#8211; osten<\/div>\n<div>&#8211; polen<\/div>\n<div>&#8211; osten<\/div>\n<div>&#8211; \u201esteuerflucht, wo andere brot zu klauen lernen.\u201c<\/div>\n<div>\n<p>&#8211; end of fahnenstange.<\/p>\n<hr \/>\n<h4>10503.<\/h4>\n<p><span style=\"color: var(--color-text);\">Aktion: \u00a0\u00a0\u00a0 Lesen Sie Ihren Text sich selbst und anderen laut vor.<\/span><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p class=\"p1\">Reflexion: \u00a0\u00a0\u00a0 Notieren Sie sich, welche Besonderheiten und Effekte Ihnen dabei auffallen.<\/p>\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-617-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/ada-sub.rotefadenbuecher.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/GKAVL10503kochanieExpo.mp3?_=1\" \/><a href=\"http:\/\/ada-sub.rotefadenbuecher.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/GKAVL10503kochanieExpo.mp3\">http:\/\/ada-sub.rotefadenbuecher.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/GKAVL10503kochanieExpo.mp3<\/a><\/audio>\n<ul>\n<li>ich kann das nicht.<\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<h4>10023.<\/h4>\n<p>Wie immer gilt: Es handelt sich um eine \u00dcbung, in der Sie ausprobieren k\u00f6nnen, wie sich eine literaturwissenschaftliche Analyse durchf\u00fchren l\u00e4sst. Es muss also nicht perfekt sein!<\/p>\n<p>#10023.der aufwachraum<br \/>\nich habe mir den -aufwachraum- nicht ausgesucht<br \/>\nist irgendwie zu mir gekommen, ingen aning\u2026 ist ein fluch.<br \/>\nfr. wolf \u2013 ach\u2026, geh; kommschon kozany, bleib. nein: ab!<br \/>\nich weisz, hier w\u00fcrde sich nur -grab- reimen, -das grab-.<br \/>\nnich? wird langes -a- gesprochen, wie in -stab- os\u00e4.?<br \/>\nich k\u00f6nnt auch -stabben- gmeint ham, oder\u2026, auf jeden ohne apostrophe\u2026, das w\u00e4r peinlich: stell dir vor noch immer h\u00e4lt das volk<br \/>\ndie inversion den reim d(ici me manque le mot) das apostroph (entschuldige die wiederholung) f\u00fcr der gedichte pudel \u2013 und den genitiv for sure. ich brech hier ab, scheisz auf den rhythmus, zur erholung. aber wenigstens &lt;das h\u00e4tt sich noch gereimt&gt;. ihr nudeln.<\/p>\n<p>4min.<\/p>\n<hr \/>\n<h4>10047.nachtrag 10023.<\/h4>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\"><b>&lt;fliesztext versuch&gt; [update 11084: Sie k\u00f6nnen sich nat\u00fcrlich weiterhin in diesem (versuch) aufhalten. die [arbeit abgeschlossen und bestanden] lesen Sie\u00a0<a href=\"https:\/\/userblogs.fu-berlin.de\/laxonchammes\/files\/2020\/03\/10122.portfolioFIXc-1.pdf\">hier.<\/a> \u00a0<\/b><\/span><\/p>\n<p class=\"p2\"><span class=\"s1\">Ich bin beim Versuch einer Analyse von Uljana Wolfs <i>kochanie ich habe brot gekauft<\/i> leider im <i>aufwachraum <\/i>h\u00e4ngengeblieben und beschr\u00e4nke mich zuerst auf diese beiden, am Anfang des Bandes stehenden Gedichte: aufwachraum I, aufwachraum II. Sie er\u00f6ffnen als zweites und drittes Gedicht nach <i>die verschiebung des mundes \u2013<\/i> immer noch, wie dieses, als Expose, Einleitung, Begr\u00fcszung des Lesers zu verstehen, bevor Fr. Wolf sich ins <i>g\u00e4stezimmer<\/i> begibt, um dort ihre -Dichterrolle- einzunehmen \u2013 den programmatischen lyrischen Raum, in den sie das Publikum f\u00fcr die Dauer einer Stunde einl\u00e4dt zu verweilen; nur so lange wird die Lekt\u00fcre dauern, wenn man nicht gezwungen ist, daw\u00e4hrend allen Assoziationen, Fragen, Deutungen nachzugehen, die sich ergeben m\u00f6gen in einem <i>close reading<\/i>.<\/span><\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s1\">Also, kochanie; <i>close read. <\/i>Sie<\/span><\/p>\n<p class=\"p4\"><span class=\"s1\"><b>Das Lyrische Ich (LI)<\/b><\/span><\/p>\n<p class=\"p5\"><span class=\"s2\">1. <\/span><span class=\"s1\">ich entwerfe an dieser Stelle ganz konventionell einmal diese Instanz, und zwar -feminin-,<\/span><\/p>\n<p class=\"p6\" style=\"padding-left: 30px;\"><span class=\"s2\">1. <\/span><span class=\"s1\">befindet sich nicht mehr, wie wir erfahren (002), im aufwachraum (004). Sie mag also \u00fcber das Aufwachen hinaus sein, den Raum verlassen haben, was scheinbar bedauert wird (001,002).<\/span><\/p>\n<p class=\"p6\"><span class=\"s2\">2. <\/span><span class=\"s1\">Die zentrale Frage, die sich im Verlauf der Analyse stellen wird, bevor wir uns in das Bild des <i>aufwachraums<\/i> vertiefen, mag zuerst die nach dem Zustand sein, -aus- dem es aufzuwachen galt. Hinweise dazu liefern die sich anschlieszenden Gedichte, in die das LI -zur\u00fcckkehrt-, gleichsam -in- den Schlaf, den Traum, das Stadium -vor- dem Erwachen, nein: Aufwachen. Wir finden uns in Gesellschaft zweier deutscher Dichter, Ingeborg Bachmann (dem Tonfall nach) im <i>g\u00e4stezimmer<\/i> und Stefan George im Text <i>deutsches literaturarchiv marbach <\/i>(den ich hier nur der eigenwilligen Setzung des Doppelpunkts wegen vermute); wir befinden uns also: in deren -G\u00e4stezimmer-, konkreter Ort wom\u00f6glich, in Marbach\u2026, es wird zu eruieren sein, ob Fr. Wolf sich dort zu Studienzwecken aufhielt \u2013 was sehr wahrscheinlich ist.<\/span><\/p>\n<p class=\"p7\" style=\"padding-left: 30px;\"><span class=\"s2\">1. <\/span><span class=\"s1\">Wenn ich diese These weiterverfolge, l\u00e4szt sich hier leicht der Gem\u00fctszustand des LI herleiten, das, vor einem leeren weiszen Blatt, am Beginn eines arbeitssamen Tages im Archiv, umgeben von den Stimmen der groszen deutschen Dichter\u2026 vielleicht jetzt schon bedauert, -nicht- in seiner (Stube) geblieben zu sein, in der Privatheit und der ungezwungenen, konsequenzlosen -Schreibsituation- vor der Schublade, in die es bisher geschrieben haben mochte. <i>kochanie<\/i> ist der Debutband Uljana Wolfs, mit dem sie erstmals eine gr\u00f6szere \u00d6ffentlichkeit erreichte, nobelprized.<\/span><\/p>\n<p class=\"p8\" style=\"padding-left: 60px;\"><span class=\"s2\">1. <\/span><span class=\"s1\">Komischerweise gehe ich bei der Zuweisung von Eigenschaften des LI bei diesem von einer Dichterin aus. Zuerst.<\/span><\/p>\n<p class=\"p9\" style=\"padding-left: 60px;\"><span class=\"s2\">2. <\/span><span class=\"s1\">Das (vordeb\u00fctierende) Stadium, der <i>safe space<\/i> sozusagen einer Vor-\u00d6ffentlichkeit, kann durchaus als angenehm nachempfunden werden, wenn man sich die Spielregeln des Literaturbetriebs vergegenw\u00e4rtigt. Das LI musz sich seines Materials sehr sicher sein, wenn es annimmt, diesen in naher Zukunft, mit Erscheinen des Debuts, verlassen zu m\u00fcssen, verlassen zu d\u00fcrfen. Also: versichert es es sich des Zuspruchs, der Anwesenheit seiner Idole. Wir treffen auf diese in den (die Programmatik entwerfenden) <i>flurst\u00fccken <\/i>I-VIII, die einmal jede M\u00f6glichkeit, sich in Gedichten (hier noch: zu versuchen), durchspielen. Gedichte=V\u00e4ter=T\u00f6chter, behaupte ich einfach mal.<\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p class=\"p2\"><span class=\"s1\"><b>A.1: 001-007: Sa.1<\/b><\/span><\/p>\n<p class=\"p2\"><span class=\"s1\"><i>I. ach w\u00e4r ich nur im aufwachraum geblieben traumverloren tropfgebunden unter weiszen laken.<\/i><\/span><\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s1\"><i>II. ach w\u00e4r ich nie im aufwachraum gewesen taub gestrandet schwankend in der weiszen barke neben andern barken angebunden<\/i><\/span><\/p>\n<p class=\"p2\"><span class=\"s1\">001-005: jambus<\/span><\/p>\n<p class=\"p2\"><span class=\"s1\">005-006: dactylus<\/span><\/p>\n<p class=\"p19\"><span class=\"s1\">001 ach: <\/span><\/p>\n<p class=\"p4\"><span class=\"s1\"><b>001 ach: <\/b><\/span><\/p>\n<p class=\"p5\"><span class=\"s2\">1. <\/span><span class=\"s1\">exklamative interjektion<\/span><\/p>\n<p class=\"p6\"><span class=\"s2\">1. <\/span><span class=\"s1\">ach <\/span><span class=\"s3\">\u3008<\/span><span class=\"s1\">Interjektion<\/span><span class=\"s3\">\u3009<\/span><span class=\"s1\"> [mittelhochdeutsch ach, althochdeutsch ah]: 1. als Ausdruck des Schmerzes, der Betroffenheit, des Mitleids o. \u00c4.: ach, musste das wirklich so kommen?; ach je; ach, die Armen; ach und weh schreien (umgangssprachlich; jammern und klagen). 2. <\/span><span class=\"s3\">\u3008<\/span><span class=\"s1\">meist betont<\/span><span class=\"s3\">\u3009<\/span><span class=\"s1\"> a) als Ausdruck des [ironischen] Bedauerns: ach, wie schade!; (verst\u00e4rkend vor \u00bbso\u00ab + Adjektiv): ein ach so beliebtes Thema!; b) als Ausdruck der Verwunderung, des [freudigen] Erstaunens, des Unmuts: ach, das ist mir neu!; ach, ist das sch\u00f6n!; ach, lassen wir das; <b>c) als Ausdruck des Verlangens o. \u00c4.: ach, w\u00e4re doch schon Feierabend!<\/b>; d) als Ausdruck des Verstehens (ach + so). 3. <\/span><span class=\"s3\">\u3008<\/span><span class=\"s1\">unbetont<\/span><span class=\"s3\">\u3009<\/span><span class=\"s1\"> als Ausdruck der Verneinung (ach + wo[her], was; umgangssprachlich): ach wo, wir waren zu Hause; ach was, das ist doch gar nicht wahr. &lt;<a href=\"http:\/\/www.munzinger.de\/search\/document#D00000002383?index=duden-d0&amp;id=D000005563&amp;type=text\/html&amp;query.key=eaJsqfwf&amp;template=\/publikationen\/duden\/document.jsp\"><span class=\"s4\">www.munzinger.de\/search\/document#D00000002383?index=duden-d0&amp;id=D000005563&amp;type=text\/html&amp;query.key=eaJsqfwf&amp;template=\/publikationen\/duden\/document.jsp<\/span><\/a>&gt; <\/span><\/p>\n<p class=\"p6\"><span class=\"s2\">2. <\/span><span class=\"s1\">ACH im grimm: &lt;<a href=\"http:\/\/woerterbuchnetz.de\/cgi-bin\/WBNetz\/wbgui_py?sigle=DWB&amp;mode=Vernetzung&amp;lemid=GA01806#XGA01806\"><span class=\"s4\">http:\/\/woerterbuchnetz.de\/cgi-bin\/WBNetz\/wbgui_py?sigle=DWB&amp;mode=Vernetzung&amp;lemid=GA01806#XGA01806<\/span><\/a>&gt;<\/span><\/p>\n<p class=\"p11\"><span class=\"s1\">1. <\/span><\/p>\n<p class=\"p4\"><span class=\"s1\"><b>002 w\u00e4r(e) geblieben: <\/b><\/span><\/p>\n<p class=\"p5\"><span class=\"s2\">1. <\/span><span class=\"s1\">pr\u00e4dikat &gt; wer (003), wo (004)?<\/span><\/p>\n<p class=\"p5\"><span class=\"s2\">2. <\/span><span class=\"s1\">konditional perfekt (?)<\/span><\/p>\n<p class=\"p12\"><span class=\"s2\">3. <\/span><span class=\"s1\">typisch: (ach) + (wunschvorstellung, konditional)<\/span><\/p>\n<p class=\"p4\"><span class=\"s1\"><b>003 ich: <\/b><\/span><\/p>\n<p class=\"p12\"><span class=\"s2\">1. <\/span><span class=\"s1\">subjekt (002)<\/span><\/p>\n<p class=\"p4\"><span class=\"s1\"><b>004 im aufwachraum: <\/b><\/span><\/p>\n<p class=\"p5\"><span class=\"s2\">1. <\/span><span class=\"s1\">dativobjekt (002)<\/span><\/p>\n<p class=\"p5\"><span class=\"s2\">2. <\/span><span class=\"s1\">der aufwachraum:<\/span><\/p>\n<p class=\"p6\"><span class=\"s2\">1. <\/span><span class=\"s1\">raum, in dem man sich (nach einer operation zb.) befindet<\/span><\/p>\n<p class=\"p6\"><span class=\"s2\">2. <\/span><span class=\"s1\">u. wolf translingual&amp;wortfinderisch&amp;selbstaktualisierend: im aufwachTRAUM &gt;<\/span><\/p>\n<p class=\"p7\"><span class=\"s2\">1. <\/span><span class=\"s1\">dem TRAUM, dichterisch t\u00e4tig zu sein, groszes zu schaffen\u2026, neben weiteren, diesem traum aufgesessenen jungen dichtern; unter der aufsicht der &lt;groszen&gt;:<\/span><\/p>\n<p class=\"p13\"><span class=\"s2\">1. <\/span><span class=\"s1\">thematische und semantische anlehnung an g. benns &lt;barke&gt; im IKARUS (gedicht) <\/span><\/p>\n<p class=\"p4\"><span class=\"s1\"><b>005 nur: <\/b><\/span><\/p>\n<p class=\"p5\"><span class=\"s2\">1. <\/span><span class=\"s1\">verst\u00e4rkende AdvP, objekt (002)<\/span><\/p>\n<p class=\"p6\"><span class=\"s2\">1. <\/span><span class=\"s1\">\u03b4) auf eine pr\u00e4positionale f\u00fcgung: &lt;<a href=\"http:\/\/woerterbuchnetz.de\/cgi-bin\/WBNetz\/wbgui_py#XGN06583?sigle=DWB&amp;mode=Vernetzung&amp;lemid=GN06583\"><span class=\"s4\">http:\/\/woerterbuchnetz.de\/cgi-bin\/WBNetz\/wbgui_py?sigle=DWB&amp;mode=Vernetzung&amp;lemid=GN06583#XGN06583<\/span><\/a>&gt;<\/span><\/p>\n<p class=\"p7\"><span class=\"s2\">1. <\/span><span class=\"s1\">ein jeder sihet nur auf das sein. Agricola sprichw. nr. 61;[Bd.\u00a013,\u00a0Sp.\u00a01002]<\/span><\/p>\n<p class=\"p14\"><span class=\"s2\">2. <\/span><span class=\"s1\">l\u00e4g&#8217; ihm an unsern werken nur. Gellert 2, 111;<\/span><\/p>\n<p class=\"p4\"><span class=\"s1\"><b>006 traumverloren tropfgebunden: <\/b><\/span><\/p>\n<p class=\"p5\"><span class=\"s2\">1. <\/span><span class=\"s1\">psalmen, bachkantate<\/span><\/p>\n<p class=\"p5\"><span class=\"s2\">2. <\/span><span class=\"s1\">adverbiale bestimmung von (002), partizip<\/span><\/p>\n<p class=\"p5\"><span class=\"s2\">3. <\/span><span class=\"s1\">alliteration<\/span><\/p>\n<p class=\"p6\"><span class=\"s2\">1. <\/span><span class=\"s1\">selbstaktualisierende sprache stellt -gedicht- her<\/span><\/p>\n<p class=\"p5\"><span class=\"s2\">4. <\/span><span class=\"s1\">n\u00e4here bestimmung des zustands (befindlichkeit) des subjektes in seiner wunschvorstellung, seinem (vermissten) zustand; ziel &gt;<\/span><\/p>\n<p class=\"p6\"><span class=\"s2\">1. <\/span><span class=\"s1\">a. verloren in (traum), b. gebunden an (tropf)<\/span><\/p>\n<p class=\"p7\"><span class=\"s2\">1. <\/span><span class=\"s1\">(a): vorstellbar (noch) positive wunschvorstellung; (b): vorstellbar negative wunschvorstellung &gt; aufscheinen eines konflikts<\/span><\/p>\n<p class=\"p12\"><span class=\"s2\">5. <\/span><span class=\"s1\">ANTIZIPATION: schon hieraus folgt (f\u00fcr den leser) die annahme der vom lyrischen Ich (LI) ab hier grunds\u00e4tzlich negativ gesetzten wunschvorstellung, also einer ironischen haltung dem wunschgegenstand gegen\u00fcber. es wird eine distanz hergestellt zwischen LI und erz\u00e4hlerin\/autorin.<\/span><\/p>\n<p class=\"p4\"><span class=\"s1\"><b>007 unter weiszen &lt;enjambement&gt; laken: <\/b><\/span><\/p>\n<p class=\"p5\"><span class=\"s2\">1. <\/span><span class=\"s1\">AdvP(???); ortsbestimmung zu (002)<\/span><\/p>\n<p class=\"p6\"><span class=\"s2\">1. <\/span><span class=\"s1\">&lt;laken&gt; transformiert in \/aufwachraum II\/ zu &lt;barke&gt;, &lt;angebunden neben andern barken&gt;: das motif des (weiszen) segels bleibt hier erhalten, sowie das (fixierende) (fixierte) moment<\/span><\/p>\n<p class=\"p7\"><span class=\"s2\">1. <\/span><span class=\"s1\">&lt;barke&gt; hier ebenfalls m\u00f6glich als translinguale (f\u00fcr uljana wolf typische) figuration von (hund, angebundenen hunden) lesbar<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 \u00a0<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"p12\"><span class=\"s2\">2. <\/span><span class=\"s1\">hier folgt ein nebensatz, eingeleitet durch<\/span><\/p>\n<p class=\"p2\"><span class=\"s1\"><b>A.2 008-010: Sa.2<\/b><\/span><\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s1\"><i>neben andern die sich auch nicht fanden<\/i><\/span><\/p>\n<p class=\"p4\"><span class=\"s1\"><b>008 neben: <\/b><\/span><\/p>\n<p class=\"p5\"><span class=\"s2\">1. <\/span><span class=\"s1\">wo? ortsbestimmung zu (002) <\/span><\/p>\n<p class=\"p5\"><span class=\"s2\">2. <\/span><span class=\"s1\">unter, in gemeinschaft mit \u2013 (009)<\/span><\/p>\n<p class=\"p5\"><span class=\"s2\">3. <\/span><span class=\"s1\">&lt;neben&gt; + &lt;auch&gt;<\/span><\/p>\n<p class=\"p15\"><span class=\"s2\">1. <\/span><span class=\"s1\">diminutive funktion, herabsetzung des subjekts, des LI in seiner individualit\u00e4t<\/span><\/p>\n<p class=\"p4\"><span class=\"s1\"><b>009 andern(,) die: <\/b><\/span><\/p>\n<p class=\"p12\"><span class=\"s2\">1. <\/span><span class=\"s1\">subjekt<\/span><\/p>\n<p class=\"p4\"><span class=\"s1\"><b>010 sich \/auch\/ nicht fanden: <\/b><\/span><\/p>\n<p class=\"p5\"><span class=\"s2\">1. <\/span><span class=\"s1\">pr\u00e4dikat<\/span><\/p>\n<p class=\"p12\"><span class=\"s2\">2. <\/span><span class=\"s1\">der AUFWACHRAUM (004) wird hier zu einem \/ort\/ an dem zu sein ist, er konkretisiert in der eigenschaft, auch \/von anderen (009)\/ belebt zu sein. es wird eine gemeinschaft des subjekts (003) mit diesen (009\/011) in diesem (004) hergestellt, charakterisiert als&gt;:<\/span><\/p>\n<p class=\"p2\"><span class=\"s1\"><b>A.3 011-012: Sa.3<\/b><\/span><\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s1\"><i>eine herde schafe nah am schlaf noch nah an gott<\/i><\/span><\/p>\n<p class=\"p4\"><span class=\"s1\"><b>011 herde schafe: <\/b><\/span><\/p>\n<p class=\"p12\"><span class=\"s2\">1. <\/span><span class=\"s1\">subjekt (009)<\/span><\/p>\n<p class=\"p4\"><span class=\"s1\"><b>012 nah am schlaf \/noch\/ nah an &lt;enjambement&gt; gott und trost: <\/b><\/span><\/p>\n<p class=\"p5\"><span class=\"s2\">1. <\/span><span class=\"s1\">adv. bestimmung<\/span><\/p>\n<p class=\"p5\"><span class=\"s2\">2. <\/span><span class=\"s1\">noch: <\/span><\/p>\n<p class=\"p6\"><span class=\"s2\">1. <\/span><span class=\"s1\">von einem zeitpunkte der vergangenheit bis zur gegenwart, bis jetzt noch, bisher, affirmativ oder negativ: ahd.<\/span><\/p>\n<p class=\"p7\"><span class=\"s2\">1. <\/span><span class=\"s1\">thes mannes muat noh io giwuag,th\u00e2r ist es alles ginuag. Otfrid 5, 23, 200;<\/span><\/p>\n<p class=\"p7\"><span class=\"s2\">2. <\/span><span class=\"s1\">ther man, theih noh ni sag\u00eata. 1, 8, 1;<\/span><\/p>\n<p class=\"p7\"><span class=\"s2\">3. <\/span><span class=\"s1\">mhd. die ich noch ie gesach. Nibel. 605, 3;<\/span><\/p>\n<p class=\"p6\"><span class=\"s2\">2. <\/span><span class=\"s1\">GRIMM: &lt;<a href=\"http:\/\/woerterbuchnetz.de\/cgi-bin\/WBNetz\/wbgui_py#XGN05834?sigle=DWB&amp;mode=Vernetzung&amp;lemid=GN05834\"><span class=\"s4\">http:\/\/woerterbuchnetz.de\/cgi-bin\/WBNetz\/wbgui_py?sigle=DWB&amp;mode=Vernetzung&amp;lemid=GN05834#XGN05834<\/span><\/a>&gt;<\/span><\/p>\n<p class=\"p12\"><span class=\"s2\">3. <\/span><span class=\"s1\">es kann davon ausgegangen werden, dasz das subjekt (011) konsequent (006.6) negativ konnotiert ist, (im gegensatz zu) und (abh\u00e4ngig von) (014)<\/span><\/p>\n<p class=\"p2\"><span class=\"s1\"><b>A.4 013-017: Sa.4<\/b><\/span><\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s1\"><i>da waren grosze schwesterntiere unsere hirten die sich samten beugten \u00fcber uns<\/i><\/span><\/p>\n<p class=\"p4\"><span class=\"s1\"><b>013 \/da\/ waren: <\/b><\/span><\/p>\n<p class=\"p12\"><span class=\"s2\">1. <\/span><span class=\"s1\">HSpr\u00e4dikat<\/span><\/p>\n<p class=\"p4\"><span class=\"s1\"><b>014 grosze schwesterntiere: <\/b><\/span><\/p>\n<p class=\"p12\"><span class=\"s2\">1. <\/span><span class=\"s1\">HSsubjekt<\/span><\/p>\n<p class=\"p4\"><span class=\"s1\"><b>015 unsere hirten \/die\/: <\/b><\/span><\/p>\n<p class=\"p5\"><span class=\"s2\">1. <\/span><span class=\"s1\">NSsubjekt<\/span><\/p>\n<p class=\"p5\"><span class=\"s2\">2. <\/span><span class=\"s1\">hirten von: (011)<\/span><\/p>\n<p class=\"p5\"><span class=\"s2\">3. <\/span><span class=\"s1\">schwestern=hirten, nonnen, krankenschwestern<\/span><\/p>\n<p class=\"p6\"><span class=\"s2\">1. <\/span><span class=\"s1\">vgl. II.: tropf&amp;teufel<\/span><\/p>\n<p class=\"p7\"><span class=\"s2\">1. <\/span><span class=\"s1\">sowie: \u201emeine liebe, k\u00f6nnen Sie mich h\u00f6ren?\u201c &gt; tonfall der f\u00fcrsorge, krankenhausduktus<\/span><\/p>\n<p class=\"p12\"><span class=\"s2\">4. <\/span><span class=\"s1\">schwestern=tiere: in hierarchischer stellung zu (011), ihrerseits ebenfalls (als \/tiere\/) teil einer (evtl. ebfs. negativ konnotierten) gemeinschaft (009,011) (h\u00f6herer art) <\/span><\/p>\n<p class=\"p4\"><span class=\"s1\"><b>016 sich samten beugten: <\/b><\/span><\/p>\n<p class=\"p5\"><span class=\"s2\">1. <\/span><span class=\"s1\">NSpr\u00e4dikat (015)<\/span><\/p>\n<p class=\"p5\"><span class=\"s2\">2. <\/span><span class=\"s1\">&lt;samten&gt;: <\/span><\/p>\n<p class=\"p6\"><span class=\"s2\">1. <\/span><span class=\"s1\">als alt anlautende variation von &lt;zusammen&gt;<\/span><\/p>\n<p class=\"p15\"><span class=\"s2\">2. <\/span><span class=\"s1\">als assoziation des (purpur der c\u00e4saren):&gt; lila samt &gt; kirche &gt; nonnen &gt; hirten<\/span><\/p>\n<p class=\"p4\"><span class=\"s1\"><b>017 \u00fcber uns: <\/b><\/span><\/p>\n<p class=\"p12\"><span class=\"s2\">1. <\/span><span class=\"s1\">NSobjekt (011) (015)<\/span><\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s1\"><b>A.5 018 Sa.5<\/b><\/span><\/p>\n<p class=\"p4\"><span class=\"s1\"><b>018 <i>und stellten wir einander vor das zahlenr\u00e4tsel mensch: von eins bis zehn auf einer skala sag wie grosz ist dein schmerz? \u2013<\/i><\/b><\/span><\/p>\n<p class=\"p12\"><span class=\"s2\">1. <\/span><span class=\"s1\">das ist kryptische meditation des LI<\/span><\/p>\n<p class=\"p2\"><span class=\"s1\"><b>A.6 019-022 Sa.6<\/b><\/span><\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s1\"><i>und w\u00e4re keine grenze da in sicht die uns erschlieszen k\u00f6nnte aus der tiefe wieder aus dem postnarkotischen geschniefe<\/i><\/span><\/p>\n<p class=\"p4\"><span class=\"s1\"><b>019 und w\u00e4re keine grenze da in sicht<\/b><\/span><\/p>\n<p class=\"p5\"><span class=\"s2\">1. <\/span><span class=\"s1\">zwischen dem LI und der gemeinschaft schafe (011)<\/span><\/p>\n<p class=\"p12\"><span class=\"s2\">2. <\/span><span class=\"s1\">durch die einfassung von (019)-(022) in gedankenstrichen besteht die m\u00f6glichkeit, (025)-(027) als eine sentenz zu lesen und (023)-(024) als objektbezug auf &lt;SCHMERZ&gt; in (018), was eine v\u00f6llig andere deutung verlangt. &lt;SCHMERZ&gt; bzw. das &lt;bei ihm bleiben&gt; erhielte hier eine positive konnotation in der funktion einer abgrenzung von der &lt;herde&gt;, die diesen schmerz (als angenommenes unterscheidungskriterium bei (020.2)) nicht zu (empfinden) &gt; positiv: kreativ (im gedicht) umzusetzen? vermag. <\/span><\/p>\n<p class=\"p4\"><span class=\"s1\"><b>020 die uns erschlieszen k\u00f6nnte: <\/b><\/span><\/p>\n<p class=\"p5\"><span class=\"s2\">1. <\/span><span class=\"s1\">NSObject &gt; uns aufschlieszen, uns trennen von (011)<\/span><\/p>\n<p class=\"p12\"><span class=\"s2\">2. <\/span><span class=\"s1\">UNS: als neues subjekt, das versucht, merkmale an sich zu entdecken, die es als individuum kennzeichnen k\u00f6nnten, bevor es<\/span><\/p>\n<p class=\"p4\"><span class=\"s1\"><b>021 aus der tiefe wieder <\/b><\/span><\/p>\n<p class=\"p12\"><span class=\"s2\">1. <\/span><span class=\"s1\">in dieser verbleibend <\/span><\/p>\n<p class=\"p4\"><span class=\"s1\"><b>022 aus dem postnarkotischen geschniefe \u2013<\/b><\/span><\/p>\n<p class=\"p5\"><span class=\"s2\">1. <\/span><span class=\"s1\">in diesem versinkt, vereinnahmt wird, passiv bleibt, masse herde<\/span><\/p>\n<p class=\"p5\"><span class=\"s2\">2. <\/span><span class=\"s1\">in selbstmitleid sich ersch\u00f6pfend (SCHNIEFEN, SEUFZEN, ACH-sagen)<\/span><\/p>\n<p class=\"p5\"><span class=\"s2\">3. <\/span><span class=\"s1\">vielleicht hier ansatz einer l\u00f6sung zu (018)<\/span><\/p>\n<p class=\"p5\"><span class=\"s2\">4. <\/span><span class=\"s1\">&lt;tiefe&gt; &lt;geschniefe&gt;: einfach zu findender reim, der sich selbst durch den gegensatz von (semantischer) tiefe und (k\u00f6rperlichem, vulg\u00e4rem) geschniefe l\u00e4cherlich macht <\/span><\/p>\n<p class=\"p5\"><span class=\"s2\">5. <\/span><span class=\"s1\">&lt;postnarkotisch&gt;: der immer noch berauschte zustand, in dem man sich befinden mag, das delirium\u2026 die groszen dichter (bei denen reime \u00fcblich gewesen sein m\u00f6gen) f\u00fcr sich entdeckt zu haben.<\/span><\/p>\n<p class=\"p6\"><span class=\"s2\">1. <\/span><span class=\"s1\">auch: nachhall der reime im eigenen schaffen. schwierigkeit, sich von ihrer (narkotischen) wirkung zu l\u00f6sen.<\/span><\/p>\n<p class=\"p14\"><span class=\"s2\">1. <\/span><span class=\"s1\">ich stelle die zun\u00e4chst vorsichtige hypothese an, dasz sich fr. wolf durchaus im gesamten band (der ja ihr debut darstellt) suksessiv an den (ikonen) und (ihren idolen) abarbeitet. dieses wird zu belegen sein. <\/span><\/p>\n<p class=\"p2\"><span class=\"s1\"><b>A.7 023-029 Sa.7<\/b><\/span><\/p>\n<p class=\"p2\"><span class=\"s1\"><i>blieben wir ganz nah bei diesem<\/i><\/span><\/p>\n<p class=\"p2\"><span class=\"s1\"><i>ich von andern schafen kaum zu unterscheiden<\/i><\/span><\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s1\"><i>die hier weiden neben sich im aufwachraum<\/i><\/span><\/p>\n<p class=\"p4\"><span class=\"s1\"><b>023 blieben wir<\/b><\/span><\/p>\n<p class=\"p12\"><span class=\"s2\">1. <\/span><span class=\"s1\">mit sicherheit konditional, nicht pr\u00e4teritum<\/span><\/p>\n<p class=\"p16\"><span class=\"s1\"><b>024 \/ganz\/ nah bei diesem <\/b><\/span><\/p>\n<p class=\"p4\"><span class=\"s1\"><b>025 ICH<\/b><\/span><\/p>\n<p class=\"p12\"><span class=\"s2\">1. <\/span><span class=\"s1\">hier ICH als konfiguration des LI zu lesen, das sich<\/span><\/p>\n<p class=\"p16\"><span class=\"s1\"><b>026 von andern schafen <\/b><\/span><\/p>\n<p class=\"p4\"><span class=\"s1\"><b>027 \/kaum\/ zu unterscheiden<\/b><\/span><\/p>\n<p class=\"p12\"><span class=\"s2\">1. <\/span><span class=\"s1\">nicht abh\u00f6be. teil der masse bliebe, einer (029)<\/span><\/p>\n<p class=\"p4\"><span class=\"s1\"><b>028 die hier weiden<\/b><\/span><\/p>\n<p class=\"p12\"><span class=\"s2\">1. <\/span><span class=\"s1\">zuf\u00e4llig anmutender reim, evtl. als (auch rhytmische) zuspitzung des -einfachen- charakters der &lt;herde&gt;<\/span><\/p>\n<p class=\"p4\"><span class=\"s1\"><b>029 neben sich im aufwachraum<\/b><\/span><\/p>\n<p class=\"p17\"><span class=\"s2\">1. <\/span><span class=\"s1\">neben sich stehenden, paralysierten unbestimmt bleibenden menge voneinander nicht zu unterscheidender nicht-individuen 10021.gedichtanalyse: aufwachraum I\/II. aus: uljana wolf, kochanie ich habe brot gekauft.<\/span><\/p>\n<hr \/>\n<h2>10043.conversion drama.<\/h2>\n<p>###aufwachraum uljana wolf. eine szene.<br \/>\n\u2014<\/p>\n<p>*ein aufwachraum. 2 betten. 2 st\u00fchle. 2 nachttische. ger\u00e4te.*<br \/>\n*auf den betten zwei figuren unter laken. *<br \/>\n&#8211; ach\u2026<br \/>\n&#8211; \u2026?<br \/>\n&#8211; och\u2026<br \/>\n&#8211; \u2026??<br \/>\n&#8211; oh nee!<\/p>\n<p>*die figur auf dem rechten bett reiszt sich das laken vom kopf.*<br \/>\n&#8211; hallo?<br \/>\n&#8211; hm?<br \/>\n&#8211; was haben Sie verdammt?<br \/>\n&#8211; h\u00e4? wer sind Sie? wer spricht da? wo bin ich \u00fcberhaupt? k\u00f6nn Sie mals licht anmachn?<br \/>\n&#8211; \u2026?<br \/>\n&#8211; hallo?<br \/>\n&#8211; nehm Sie mal die decke vom kopp!<br \/>\n&#8211; welche decke? wo sin Sie denn? ich kann garnix sehn!<br \/>\n&#8211; also dis mir jetz zu bl\u00f6d.<\/p>\n<p>*die figur rechts (wir nennen Sie der einfachheit halber * BENN*) richtet sich m\u00fchsam auf und dr\u00fcckt auf einen knopf \u00fcberm bett. der knopf leuchtet, es brummt knistert rauscht. kr\u00e4chzen.*<br \/>\n&#8211; B: schwester! komm Sie mal!<br \/>\n&#8211; K: h\u00e4?<br \/>\n&#8211; B: nein nich Sie!<br \/>\n&#8211; &#8212;: h\u00e4?<br \/>\n&#8211; B: ja doch, ich meine: Sie! schwester! das tier, die dicke\u2026, soll ma kommen. die kleine is aufgewacht.<br \/>\n&#8211; &#8212;: kommt er.<br \/>\n&#8211; K: also in der barke hat man nich so mit mir geredet. bin ich nich mehr in marbach?<br \/>\n&#8211; B: Sie sind in marbach. aber welche barke?<br \/>\n&#8211; K: benn?<br \/>\n&#8211; B: ja. immer noch.<br \/>\n&#8211; K: puhh. schabu. na dann is ja gut. aber was is mit meim kopf passiert?<br \/>\n&#8211; B: was ist denn mit ihm passiert?<br \/>\n&#8211; K: ich kann da nich mehr\u2026<\/p>\n<p>*t\u00fcr wird aufgerumpelt. eine dicke pflegerin, man weisz nicht obs ein mann sein soll, schiebt einen wagen vor sich her in den raum. sie schaltet alles licht an was es gibt und reiszt die vorh\u00e4nge auf.*<br \/>\n&#8211; B, *genervt*: oh schwester\u2026, kozany\u2026, komm schon, nich jetz hier so Helle, ich krieg ja krebs\u2026<br \/>\n&#8211; K: was ist passiert? ich sehe schemen. ha! da bewegt sich was! benn! benn! da bewegt sich was!<br \/>\n&#8211; B: was hatter nur. is ganz aufgeregt. k\u00f6nnse mal kucken unter der decke?<br \/>\n&#8211; S: ich kuck mal. *greift die decke am fuszende und zieht sie mit einem ruck abw\u00e4rts.*<br \/>\n*K unter einem zweiten laken, vielleicht ein nachthemd, kopf kuckt raus und arme, dunkelhaariger bubikopf einer jungen frau.*<br \/>\n&#8211; K: na das war aber nich samten!<br \/>\n*S. hebt den zeigefinger, bewegt ihn hinundher*<br \/>\n&#8211; S: tropf und teufel auch\u2026! Sie sehn ja schlimm aus. k\u00f6nn Sie mich h\u00f6ren kozany?<br \/>\n&#8211; K: ja ja\u2026, und jetz soll ich Ihnn sagen, ob ich schmerzen hab. JA! HABICH!<br \/>\n&#8211; S: auf einer skala von eins bis zehn?<br \/>\n&#8211; K: tausend! tau-hu-send!<br \/>\n&#8211; S: na dann is ja gut. dachte schon, Sie h\u00e4ttens gehirn verpufft\u2026<br \/>\n&#8211; K: nein. ich seh immer noch Ihre bl\u00f6de fresse.<br \/>\n*S notiert etwas auf einem klemmbrett. murmelt, h\u00f6rbar.*<br \/>\n&#8211; S: \u201cpatientin wohlauf, temp-ra-ment\u2026 \u00e4h\u2026 wie\u2026 gewohnt.\u201c<br \/>\n&#8211; B: messens mal ihre temp-ra-tur!<br \/>\n*&lt;ihre&gt; ist hier in einer evtl \u00fcbersetzung anzupassen. h\u00f6flichkeitsformen sind zu wahren oder nicht.*<br \/>\n&#8211; S: ich werd IHNn gleich messen!<br \/>\n&#8211; B: ja. nur zu. der druck ist unertr\u00e4glich!<\/p>\n<p>*schwester zieht einen vorhang zwischen den betten auf. oder -zu-? eben: dazwischen. es ist f\u00fcr den zuschauer nur noch das linke bett zu sehen.<br \/>\n&#8211; K: halt! was machen Sie?! nehm Sie mir nich mein benn weg!<br \/>\n&#8211; S: oh\u2026! nu isser weg\u2026! huhu\u2026!<br \/>\n&#8211; K: BENN! BENN! h\u00f6rn Sie mich? halten Sie aus! ich bin gleich bei Ihnen!<br \/>\n&#8211; S: Sie bleim da liegen!<\/p>\n<p>*steckt K ein thermometer in mund.*<br \/>\n&#8211; K: rglglgrgggrrrr\u2026.!<br \/>\n*S ab hinter den vorhang.*<br \/>\n&#8211; S: okay. und jetz zu uns beiden. ich sehe Sie haben nicht aufgegessen den schmarrn aus dem tropf. das gef\u00e4llt mir garnicht!<br \/>\n&#8211; B: KOZANY! hilfe! die klemmt mich ab!<br \/>\n*rumpeln. klirren. metallenes scheppern. pl\u00e4tschern. der vorhang bewegt sich. es quietscht. und ruckelt.<br \/>\n&#8211; K: nnn\u2026! ws nknnn dddi nnt dhh\u2026?<br \/>\n*dreiszig sekunden stille. schwester kommt mit einer bettpfanne hinter dem vorhang hervor, zieht diesen wieder auf. B wieder unter dem laken.<br \/>\n&#8211; S: so. das h\u00e4tten wir.<br \/>\n*zieht K das thermometer aus dem mund.*<br \/>\n&#8211; S: huch! nanu! ein-und-vierzig! da brauchen Sie aber dringend\u2026<br \/>\n*S wirft die decke \u00fcber K. K zieht das laken wieder \u00fcber den kopf. an dieser stelle endet das drama.*<\/p>\n<hr \/>\n<h3>10043.part III: prosa.<\/h3>\n<p class=\"p1\">10043.part III: prosa.<\/p>\n<p class=\"p1\">es h\u00e4tte aber auch ganz anders kommen k\u00f6nnen. also ich stelle mir das so vor, wie theresa:<\/p>\n<p class=\"p1\">nacht. um den protagonisten zb.<\/p>\n<p class=\"p1\">dann ger\u00e4te vielleicht. viele davon. im hintergrund audio von diesen, dh. etwa Sie erinnern sich?<\/p>\n<p class=\"p1\">\u2013 ja. ich erinnere mich. computerspiele usw. (diese werden hier :games: genannt.)<\/p>\n<p class=\"p1\">das laken? laaken also: <span class=\"s1\">\u029f\u0251\u02d0<\/span>k<span class=\"s1\">\u025b\u0274<\/span>, oder? oder. benn schaut zu mir r\u00fcber weisz ich, auch wenn das laken noch trage.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span>ich. benn? benn.<\/p>\n<p class=\"p1\">ders taub. musz hier nie gewesen sein\u2026, ich glaub das archiv gabs da noch garnich. gehirnnotiz: wann wurde <a href=\"https:\/\/pinghook.rotefadenbuecher.de\/tiki-index.php?page=10062marbach\">marbach<\/a> gegr\u00fcndet. gehirnnotiz: <a href=\"https:\/\/userpage.fu-berlin.de\/stschwarz\/page10473.html\">referenzen<\/a> zu :barke: im findbuch (finden.) gehirnnotiz von benn: \u201edie prosa noch analysieren, du schnepf!\u201c ebd.<\/p>\n<p class=\"p1\">finde eine notiz: \u201e\u2026um ein\u00a0Gedicht oder eine Dramenszene handelt, dann wandeln Sie diese in einen erz\u00e4hlenden Text um. Nutzen Sie daf\u00fcr Ihre Intuition, Ihre Kreativit\u00e4t und die \u201aEinf\u00fchrung in die Erz\u00e4hltheorie\u2018 von\u201c\u2026 aber da h\u00f6rt die note auf. ich musz zu den schafen.<\/p>\n<p class=\"p1\">\u2013 die schafe schlafen. h\u00f6rn Sie? sie schlafen!<\/p>\n<p class=\"p1\">benn hat recht. obwohl er taub ist. unter :seinem: laken jdfs. das die geschichte \u00fcber ihn aber was soll das\u2026,<\/p>\n<p class=\"p1\">\u2013 erz\u00e4hlen Sie!<\/p>\n<p class=\"p1\">also gut. ich wache auf. neben mir ein zweites bett.<\/p>\n<p class=\"p1\">\u2013 Sie sind ein bett. soso.<\/p>\n<p class=\"p1\">ein zweites bett neben jenem in dem ich\u2026, unter einem laken.<\/p>\n<p class=\"p1\">\u2013 dauert das jetzt l\u00e4nger\u2026? weil, dann klingel ich kurz nach der (schwester), oder\u2026; ich glaube wir k\u00f6nnten ein fr\u00fchst\u00fcck vertragen.<\/p>\n<p class=\"p1\">ich habe hier noch nix anger\u00fchrt. der bauchraum komisch, also generell komisch\u2026, hier\u2026, neben benn\u2026, der jetzt nach fr\u00fchst\u00fcck klingelt. ich kann mich an die schwester erinnern, das fatal. sie stand, auf immense h\u00fcften gestellt, vor dem bett-das-ich-vorher-beschlief und kreuzte an: was zu mittag wollte, was zum ahmbrot wollte, was ich zum fr\u00fchst\u00fcck achnein das w\u00e4re ja nicht, da w\u00e4re ja die op. so sie und tschuldigung, das h\u00e4tt sie grad vergessen sowie ich solle gut schlafen jdfs.<\/p>\n<p class=\"p1\">doch das war gestern. unnu war ich wach.<\/p>\n<p class=\"p1\">\u2013 ich w\u00fcrde sagen: tausend!<\/p>\n<p class=\"p1\">benn kuckt r\u00fcber als h\u00e4tte ich\u2026<\/p>\n<p class=\"p1\">\u2013 ich meine auf einer skala von eins bis zehn. tausend, oder? mein schmerz? h\u00f6ren Sie mich \u00fcberhaupt? benn? benn?<\/p>\n<hr \/>\n<p class=\"p1\">wenn ich schreiben k\u00f6nnte, w\u00fcrde ich an dieser stelle ca. eine unsichtbare grenze ziehen zwischen dem bett auf dem ich, unter meinem laken\u2026, und dem bett daneben auf dem benn, \u00e4cht rosig im groszen gesicht aus dem er zu mir aber da klingelt das herdentier ihn sowieso weg. (ich \u00fcberspringe die aufschreibung der nicht erw\u00e4hnenswerten fragen bemerkungen witzeleien zwischen der schwester und dr. benn. wenn Sie durchaus an diesen teilhaben wollen, empfehle ich Ihnen irgendwo nachzukucken.) ich nutze die gelegenheit, um zur\u00fcck in die narkose zu kehren. ich nutze die gelegenheit, zur\u00fcck in die narkose zu kehren, weil sie sich grad bietet. benn verf\u00e4llt tropfenweise der schwester, die unter ihm saubermacht\u2026, sehr ordentlich! in dieser hinsicht hebt sie sich vom restlichen personal etwas ab, das, also: :welches:\u2026 den doktor eher unemotional verhandelt. ich kann sie verstehen. ich habe auch wohl jemanden ihn einen nazi schimpfen geh\u00f6rt. \u201eausgschimpft gh\u00f6rt der! drecksnazi!\u201c os\u00e4.(.) kann sein ich bring da was durchenander. er ist jdfs. noch mit den schwester zugange. ich entziehe mich der r-n-situation. es handelt sich nicht um seine schwester, m\u00fcssen Sie wissen.<\/p>\n<p class=\"p2\">\u2013 welche situation, Sie spindel! Sie sind doch garnicht vorhanden! kreischt er.<\/p>\n<p class=\"p1\">okay also ich entfleuche eben einfach, spindel hin oder her. sie haben schon das laken \u00fcber mich. es fliegen m\u00f6wen \u00fcber den hof\u2026, das seltsam. das schwesternb\u00fcndel verl\u00e4szt den raum achja sie kamen immer zu zweit es schien jdfs. solange hinter dem vorhang bewegung stattfand. ich frage mich. cvd wandere in gedanken durch die herde. es musz schafe mit pinkem spray geben und schwarze; am deich liegen flocken davon. benn h\u00e4tte sie aufgesammelt bin ich mir sicher und verh\u00fcterli daraus gefilzt, die er den armen kranken aber was soll das. ich frage (mich), ob sprechen hier wirklich fehlt. ich denke mit sicherheit fehlt SPRECH(x,x,x,x,x,)<\/p>\n<p class=\"p3\">\u2013 nein sprechen Sie.<\/p>\n<p class=\"p1\">die barke ist nur eine der m\u00f6glichkeiten hier ein :bett: auszustellen. ich sehe Sie haben sich daran gew\u00f6hnt unter dem ewigen laken usw. im pr\u00e4fektorium zu wandeln aber glauben Sie mir dasz wenn das licht im r\u00fccken\u2026,<\/p>\n<p class=\"p1\">benn unterbricht mich. kozany, sagt er und ich weisz nicht, warum er das immer falsch ausspricht; kozany also\u2026, Sie :m\u00fcssen: sich wundern. alles nix sonst. der ganze aushub dort unter Ihrem bett\u2026: wer soll das gelesen haben? <span class=\"s1\">\u0266\u0259<\/span>? wer? ich? kommschon, kozany\u2026, das ist nur das g\u00e4stezimmer. wir wollen auf dem flur rauchen gehn.<\/p>\n<p class=\"p1\">&#8212;<\/p>\n<p class=\"p4\"><i>UL<\/i><\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s2\"> #10063<\/span>.insertion. reduktion zu: unterm laken.<\/p>\n<p class=\"p2\">\u2013 erinnern Sie sich jetzt?<\/p>\n<p class=\"p1\">reduktion zu: unterm laken.<\/p>\n<p class=\"p1\">\u2022erinnern Sie sich jetzt?<\/p>\n<p class=\"p1\">ich erinnere mich. beide lagen wir unter laken, jedes sich selbst dasselbe. damit uns nicht kalt w\u00fcrde, hatte man die herde gerufen. w\u00e4rme war, was :sie: geben sollte. die schwestentiere wachten dar\u00fcber, dasz niemand ausbr\u00e4che. ich versuche es: an h\u00f6lzerne umgebungen gew\u00f6hnt, froren die schafe in der chirurgischen stallung. alles sah gleich aus hier. nur die rosa flecken auf ihrem fell leuchteten im uv. manchmal, denke ich, m\u00fcssen sie das muster doch gesehen haben, das scheinbar willk\u00fcrlich auf der weiszen ebene (ihres gemeinsamen r\u00fcckens) der ereignisse fortgang karthographierte. im reinen fell wirkten die muster nicht wie eine vom bauern gewollte vertiefung, aber wie als wenn er einfach blind der den r\u00fccken eignenden textur gefolgt war&#8230;, der deckenzeichnung os\u00e4.<\/p>\n<hr \/>\n<h4>10064.kozanyenvoyee<\/h4>\n<p>und siehst du, fr.w., das wird was. es erf\u00fcllt never irgendeinen wissenschaftlichen anspruch aber hej&#8230;, ich nehme das ernst.<\/p>\n<p>ich weisz nicht wie Ihr das seht (das m\u00fcszte eine zweite fr.w. sein ca.), nur: wirklich &lt;brot klauen lernen&gt; wie ich meine wolf-entfremdungen gern nenne, ist so ein (weites feld) und deckt alles ab, was sich mit dem material irgendwie anstellen l\u00e4szt. tief ist der brunnen dieser (dichtung wohl)&#8230;, und tr\u00f6stet das bedr\u00fcckte herz dessen, dem sie verheiszen. zukunft, oder?<\/p>\n<hr \/>\n<h4>#10066.translate aufwachraum.<\/h4>\n<p>had I just in that wake room stayed<br \/>\nbenath them linnen white and dreameth lost and bound to drips<br \/>\nside to others likewise didnt find em<br \/>\nsheep, to sleep anear and god and comfort<br \/>\nsome pig ass shepherd nurses velveting us about \u2013<br \/>\nand what, dude, if we introduced each other, say the riddiculous number: from 1 to ten how deep is your sorrow? (what pain\u2026) \u2013 and were there no borderline sight dig us off the deep off the snivel <em>postnarcotique<\/em>\u00a0\u2013 we stayed anear that I<br \/>\ndans sheep ensemblee pas chaqueune differer proche proche a prochaine en sal du wakeup.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Titel der Arbeit: Wie ich einmal mit dem Versuch scheiterte, Literatur als Wissenschaft zu verkaufen. Untertitel: bzw. wie ich einmal als Bauarbeiter an der Uni war und zwar diesmal auch nicht, um ein Gestell aufzureiszen und noch weniger, um mich an Fr. Wolf ranzuschmeiszen, die ich f\u00fcr Ihre Literatur trotzdem sehr sch\u00e4tze&#8230;; Sie hat sich &hellip; <a href=\"https:\/\/ada-sub.dh-index.org\/blog\/10445-kozany\/\" class=\"more-link\">Continue reading<span class=\"screen-reader-text\"> &#8220;10445-kozany&#8221;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_acf_changed":false,"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"class_list":["post-617","page","type-page","status-publish","hentry"],"acf":[],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ada-sub.dh-index.org\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/617","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ada-sub.dh-index.org\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/ada-sub.dh-index.org\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ada-sub.dh-index.org\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ada-sub.dh-index.org\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=617"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/ada-sub.dh-index.org\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/617\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ada-sub.dh-index.org\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=617"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}