{"id":982,"date":"2020-06-21T16:34:55","date_gmt":"2020-06-21T14:34:55","guid":{"rendered":"https:\/\/ada-sub.rotefadenbuecher.de\/?page_id=982"},"modified":"2020-06-21T16:34:55","modified_gmt":"2020-06-21T14:34:55","slug":"10262-en-effet","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ada-sub.dh-index.org\/blog\/10262-en-effet\/","title":{"rendered":"10262.en effet"},"content":{"rendered":"<h4>guten morgen, empirika&#8230;,<\/h4>\n<p>solltet ihr bis hierher gekommen sein, dann habt ihr gedankt-sei-euch-ewig den fragebogen<sup><a id=\"ffn1\" href=\"#fn1\" class=\"footnote\">1<\/a><\/sup> bis zum ende ausgef\u00fcllt. warum? warum:<\/p>\n<p>vielleicht interessiert euch, was dabei rauskommt am ende, wenn eines tages in nicht allzuferner zukunft ich aus den antworten zum h\u00f6chst professionellen <sup><a id=\"ffn2\" href=\"#fn2\" class=\"footnote\">2<\/a><\/sup> interview :tat\u00e4chlich:<sup><a id=\"ffn3\" href=\"#fn3\" class=\"footnote\">3<\/a><\/sup> erkenntnisse ableiten werde. erkenntnisse? ja, erkenntnisse. dazu\u2026, hier\u2026, wenn es so weit ist. bis dahin danke, viel erfolg selbst, st.<\/p>\n<hr \/>\n<h4>die forschungsfrage:<\/h4>\n<p>geleitet von dem interesse daf\u00fcr, wie es um den spracherwerb im alter<sup><a id=\"ffn4\" href=\"#fn4\" class=\"footnote\">4<\/a><\/sup> bestellt ist cvd :wann: der mensch ein stadium zb. erreicht, ab dem er sich seiner sprache bewuszt wird, sie anzupassen in der lage ist<sup><a id=\"ffn5\" href=\"#fn5\" class=\"footnote\">5<\/a><\/sup> und notfalls regulierend in sein t\u00e4gliches sprechen eingreift um diese oder jene effekte zu erzielen oder eben nicht, interessieren mich hier \u2013 wie aus dem fragebogen vielleicht ersichtlich wurde \u2013 besonders marker, die im zusammenhang mit dem was ich unbedarft noch :modeerscheinungen der sprache: nenne, auftreten. ich wage die vorsichtige these, dasz nur ein bruchteil der erwachsenen menschen \u00fcberhaupt wahrnehmen, wieviel floskelhaftes und :sprech: in ihren verbalen \u00e4uszerungen aufscheint. ob \u00fcberhaupt und wann ein spracherwerb in diesem angenommenen stadium zu welchen ergebnissen f\u00fchrt und wie davon sprache in der gesellschaft geformt wird, m\u00f6chte ich untersuchen. habens an biszchen spasz, auch wenns<\/p>\n<p>am tats\u00e4chlich verzweifeln, am genau.<\/p>\n<hr \/>\n<h4>10263.<\/h4>\n<p>theres real feedback. ich wollte nicht glauben, aber 3 menschen meine ich haben den fragebogen durchlaufen. sch\u00f6n. es w\u00e4re jetzt an der zeit, \u00fcber eine forschungsfrage nachzudenken, oder? verkehrtrum, klar. oder: seltsam, is aber so. es zeichnet sich zumindest ab, dasz die fragen meistens verstanden wurden, was schonmal ein gutes zeichen ist. tendenzen im ranking der :meist abgelehnten begriffe: sind ebenfalls auszumachen. \u00fcber die autistenfrage musz ich nochmal nachdenken, kann sein ich habe sie selbst noch nicht verstanden\u2026 \/ ein neuer begriff, den ich mich noch scheue in die studie mitaufzunehmen, ist genannt worden; ich bin mir nicht klar dar\u00fcber, wie dies die ergebnisse beeinflussen w\u00fcrde. den teilnehmenden bisher danke jdfs., ich sch\u00e4tze eure bem\u00fchungen, mich bei der erhebung zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<hr \/>\n<h4>10265.<\/h4>\n<p>merkw\u00fcrdig an der wissenschaft: diese variablen. ich kann noch nicht anders als psychologisch auf die ergebnisse schauen, da operanden fehlen bisher. es gibt probanden. es gibt werte f\u00fcr variablen. prima. nur: Operationalisieren Sie diese bitte! noch sind wir verkehrtherum within the analysis cvd ich lese zwar, dasz jemand begriffe, die andere im ranking der abzulehnenden b. hoch oben ansiedelten offenbar ausschlieszt aus diesem, nur was heiszt das? m\u00fcssen wir die postulierten gemeinsamkeiten nocheinmal \u00fcberdenken? das substrat, in das wir das konvolut zusammengetopft haben? kein gemeinsamer n\u00e4hrboden doch? ich meine schon&#8230;, aber das gelte es jetzt zu beweisen&#8230;<\/p>\n<hr \/>\n<h4>10267.<\/h4>\n<p>ich habe gelernt, dasz dies wohl eher ein soziolinguistisches experiment war. habt ihr was davon gemerkt? nicht? gut. dann ist das beobachterparadoxon schonmal umgangen worden. es glaubt keiner richtig, dasz ich erkenntnisse, nestcepas?<\/p>\n<h4>die hypothese.<\/h4>\n<p>ich bin von folgendem ausgegangen:<sup><a id=\"ffn6\" href=\"#fn6\" class=\"footnote\">6<\/a><\/sup> der mensch (die leute) k\u00f6nnen noch so gebildet sein, sich noch so viel :in: der sprache bewegen \u2013 sie merken nicht, dasz sie in h\u00fclsen sprechen. <\/p>\n<h5>these dazu:<\/h5>\n<p>sie h\u00f6ren sich nicht mehr sprechen. ich habe die vermutung, es liegt daran, dasz von ihnen permanent in den hohlen raum hinein gesprochen wird. (telefon.) da sie irgendwie gelernt haben, anderer leute gespr\u00e4che auszublenden (was mir noch nicht gelungen ist) h\u00f6ren sie auch sich selbst nicht mehr sprechen. wenn sie es h\u00f6rten, w\u00fcrden sie bemerken, dasz sie alle genauso reden.<\/p>\n<p>ich weisz nicht, wo ich mit dieser behauptung landen werde, wenn ich mich darauf festlegen will. bisher ist das ganze nur eine beobachtung. ich werde hier noch immer nicht das wort nennen, auf das ich hinauswill. erste studien haben ergeben, dasz es zb. in den vorlesungen, die als videovortrag abrufbar sind, nat\u00fcrlich gestreut, aber jdfs. in einer einst\u00fcndigen vorlesung um 15 mal vorkommen kann. in einer 30min\u00fctigen ebenfalls. das heiszt (und diese messung ist dokumentiert) es kommt vor, dasz es passagenweise in jedem dritten satz vorkommt. nun. das w\u00e4re nicht weiter bemerkenswert, wenn es sich um einen artikel, ein pronomen odgl. handelte. es ist nun aber nicht so. es ist ein ich nenne das mal ganz normales wort. es w\u00e4re auch nicht bemerkenswert, wenn in einem text \u00fcber h\u00e4user das wort haus abundzu vorkommt, klar. das wort bezeichnet jedoch nicht eigentlich etwas. es dr\u00fcckt nicht mehr aus als\u2026<\/p>\n<p>ja was eigentlich? ich bin nat\u00fcrlich dar\u00fcber im bilde, wie das wort in die deutsche alltagssprache der +2010 jahre eingang gefunden hat, es ist nicht wirklich schleierhaft, wie es dazu kam, dasz es \u00fcberall unangenehm oft zu h\u00f6ren ist. nicht jeder benutzt es, es geh\u00f6rt ein gewisser distinktionsanspruch dazu, es zu verwenden. deshalb h\u00f6rt man es (musz empirisch bewiesen werden) proportional h\u00e4ufiger mit steigendem sozio\u00f6konomischen status der sprecher \u2013 in unteren schichten kaum, je h\u00f6her gebildet, umso \u00f6fter. die frage der bildung geht mir hier damit einher mit der frage nach :ernsthafter: bildung. des gesamten menschen. die eingangsfrage nach einem stadium, in welchem sich der mensch seiner sprache bewuszt wird, gewinnt f\u00fcr mich jetzt an bedeutung. aber das w\u00e4re ein guter moment f\u00fcr eine pause\u2026<\/p>\n<hr \/>\n<p>ich glaube, ich m\u00fcszte jetzt ein synonym f\u00fcr das untersuchte wort entwerfen, um es referieren zu k\u00f6nnen. ich musz ja irgendwie dar\u00fcber sprechen, es auftauchen lassen, es einbinden os\u00e4. vielleicht habt ihrs gemerkt \u2013 das wort besch\u00e4ftigt mich. was ben\u00f6tige ich an dieser stelle, um darauf zu verweisen? am ehesten so etwas wie einen marker. den man an den stellen, wo es f\u00fcr gew\u00f6hnlich in s\u00e4tzen auftaucht, setzte und die positionen zuerst bestimmt h\u00e4tte damit. die positionen w\u00e4ren zu vergleichen \u00fcber andere s\u00e4tze, weitere w\u00f6rter, die an diesen zu stehen kommen, zu eruieren. vielleicht kommen wir dergestalt zu erkenntnissen\u2026<\/p>\n<h4>die positionen.<\/h4>\n<p>kucken wir uns die stelle einmal an. im franz\u00f6sischen, im englischen genauso wie im deutschen wird es meist satzeinleitend gebraucht. oder es soll dem verb der V2-stellung als attribut dienen \u2013 als obsoletes, wie ich beweisen m\u00f6chte. wir kommen darauf zur\u00fcck.<\/p>\n<p>oft wird es eingesetzt anstelle einer treffenderen vokabel, mit der sich besser das gemeinte ausdr\u00fccken liesze.<\/p>\n<hr \/>\n<h4>10273.es ist etwas un\u00fcbersichtlich geworden. generell.<\/h4>\n<p>der experimentelle charakter wird wohl, auch in dieser woche&#8230;, in den vordergrund der studie treten. es wird \u00fcber die angemessenheit der fragen, fragestellungen an sich nachzudenken sein.<\/p>\n<ol id=\"footnotes\">\n<li id=\"fn1\">wer auf anderem wege (h\u00e4?) hierherkam: der fragebogen ist <a href=\"https:\/\/www.soscisurvey.de\/spund10261\/\">hier<\/a> abzurufen. das k\u00f6nnte f\u00fcr feld\/literatur\/literatur\/feld gelten, f\u00fcr welches die studie vielleicht anders erscheint&#8230;, erscheinen sollte. <a href=\"#ffn1\">&#x21A9;&#xFE0E;<\/a><\/li>\n<li id=\"fn2\">wer sich f\u00fcr die improvisierte erste version interessiert, kann sie sich <a href=\"https:\/\/ada-sub.dh-index.org\/blog\/10261-surveyh\">hier<\/a> ankucken. <a href=\"#ffn2\">&#x21A9;&#xFE0E;<\/a><\/li>\n<li id=\"fn3\">und hier begeben wir uns schon in medias res <a href=\"#ffn3\">&#x21A9;&#xFE0E;<\/a><\/li>\n<li id=\"fn4\">womit ich durchaus das alter zwischen 13 (was eine erste hypothese darstellt) bis zum ableben (was eine zweite hypothese entwirft) meine <a href=\"#ffn4\">&#x21A9;&#xFE0E;<\/a><\/li>\n<li id=\"fn5\">hier wird das ph\u00e4nomen code-switching zu integrieren sein <a href=\"#ffn5\">&#x21A9;&#xFE0E;<\/a><\/li>\n<li id=\"fn6\">arbeitstitel: warum selbst menschen, die sich beruflich, k\u00fcnstlerisch oder im studium mit sprache auseinandersetzen, nicht merken, wieviele worth\u00fclsen sie im t\u00e4glichen gebrauch (gebrauchen.)  <a href=\"#ffn6\">&#x21A9;&#xFE0E;<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>guten morgen, empirika&#8230;, solltet ihr bis hierher gekommen sein, dann habt ihr gedankt-sei-euch-ewig den fragebogen1 bis zum ende ausgef\u00fcllt. warum? warum: vielleicht interessiert euch, was dabei rauskommt am ende, wenn eines tages in nicht allzuferner zukunft ich aus den antworten zum h\u00f6chst professionellen 2 interview :tat\u00e4chlich:3 erkenntnisse ableiten werde. erkenntnisse? ja, erkenntnisse. dazu\u2026, hier\u2026, wenn &hellip; <a href=\"https:\/\/ada-sub.dh-index.org\/blog\/10262-en-effet\/\" class=\"more-link\">Continue reading<span class=\"screen-reader-text\"> &#8220;10262.en effet&#8221;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_acf_changed":false,"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"class_list":["post-982","page","type-page","status-publish","hentry"],"acf":[],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ada-sub.dh-index.org\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/982","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ada-sub.dh-index.org\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/ada-sub.dh-index.org\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ada-sub.dh-index.org\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ada-sub.dh-index.org\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=982"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/ada-sub.dh-index.org\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/982\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ada-sub.dh-index.org\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=982"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}