{"id":1437,"date":"2021-11-11T19:18:57","date_gmt":"2021-11-11T18:18:57","guid":{"rendered":"https:\/\/ada-sub.rotefadenbuecher.de\/?p=1437"},"modified":"2023-03-24T09:08:30","modified_gmt":"2023-03-24T08:08:30","slug":"12456materiel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ada-sub.dh-index.org\/blog\/12456materiel\/","title":{"rendered":"12456.materiel"},"content":{"rendered":"\n<h4 class=\"wp-block-heading\">placeholder value.<\/h4>\n\n\n\n<p>guten morgen klasse. die klasse ist leer. wir warten sind am warten. sehe ich euch irgendwann?<\/p>\n\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">12461.xt055.<\/h4>\n\n\n\n<p>wir m\u00fcssen daf\u00fcr nochnichtmal den raum betreten, die konferenz erh\u00e4lt sich selbst in der anwendung. stammeln noch&#8230;, die langsam verhallenden geb\u00e4rden gegen die gr\u00fcne wand. jeden morgen allergie. stolpere aus dem fenster: nehmen Sie das wahr? gelingt Ihnen die korrektur ohne mich?<\/p>\n\n\n\n\n<p>sie schlieszen den raum langsam, meine spuren werden abgewischt (personalbedingung.) zuverl\u00e4ssig scanne ich die materialit\u00e4t (meine?) des umgangs im raum. partikel, die ungesch\u00fctzte gegen\u00fcber infizieren. das fenster bleibt offen, das licht halb. verstehe mich mit (personal.) kommen Sie doch einmal den raum besichtigen, wir haben hier progress.<\/p>\n\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">12466.malone?<\/h4>\n\n\n\n<p>der roam scheint jede woche neu gek\u00fcndigt zu werden. also versuche ich, vorbeihuschende gestalten zu integrieren. oder dann lieber doch nicht. wir beheben das material. es f\u00fchlt sich etwas sumpfig an\u2026, also so als w\u00e4ren (material, progress) nur gerade fangw\u00f6rter gewesen um irgendwann einmal IRGENDjemand f\u00fcr diesen fortschritt-in-stagnation zu begeistern.<\/p>\n\n\n\n\n<p>ich k\u00f6nnte euer lehrer sein. ihr nehmt das doch sonst auch nicht so genau mit dem &#8220;der herr?&#8221; wenn ich sage, so doch lieber nicht genannt zu werden. steckt ihr euerseits genauso fest? was ist euer material? langsam habe ich das gef\u00fchl [man k\u00f6nnte nicht sagen {bekomme ich}, darin w\u00fcrde die zeitlichkeit unangemessen aufgehoben sein, der ich mich hier irgendwie doch ausgesetzt sehe]\u2026 also sp\u00fcre etwas wachsen. manchmal riecht es wirklich nach arbeit, meistens jedoch nur nach dem eigenen atem, der auch hier<\/p>\n\n\n\n\n<p>verschleppe das material. trage es von einer ecke des sandkasten in die andere, wo es umsonst alles von jemand mit demselben gef\u00fchl und demselben elan wieder in die alte ecke zur\u00fcckgetragen wird. lohnt sich das? der komische zug, das nur gerade so durchgehen zu sehen. \u00fcberall raumsperrung glaube ich, an den kanten eine schleichende kr\u00fcmmung. aber ohne materialit\u00e4t\u2026, also s\u00e4sze ich nicht hier? kennen Sie das? die romanistik sitzt am ufer. wir heben das nicht mehr aus, denn alles was gilt ist nur r\u00e4ume behaupten. vielleicht post nach geltenden laubenbedingungen. post und struktur. am ende auch hier nur z\u00f6gerlich eine rahmung, die das x-te fenster ausstellt. warum benutzen Sie keine tafeln mehr\u2026, in den fenstern gehen s\u00e4mtlich die arbeiten verloren. jemand verlangt fortschritt glaube ich wirklich, aber mein zutun\u2026, konsequenzlos irgendwie; auszer dasz wieder nur spuren \u00fcberbleiben, die sie morgens einatmen. 20211118(18.40)<\/p>\n\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">12476.becket materialis\u00e9<\/h4>\n\n\n\n<p>langsam werden fragen gestellt. an das (material) an sich. ob wir uns einig sind \u00fcber die pr\u00e4senz? man gibt vor, anwesend zu sein. aber ich bin mir nicht sicher, den raum wirklich aufgesucht zu haben. stand der lehnstuhl gestern schon an dem platz? die wippenden f\u00fcsze darin des (sterbenden) protagonisten? alles wirkt nachgestellt; die pfeife, der tabakbeutel, das anachronistische feuer.<\/p>\n\n\n\n\n<p>langsam\u2026, langsam kristallisiert\u2026 eine zwar immer noch vage, aber jdfs. schon sp\u00fcrbare sicherheit \u00fcber den fortschritt des materials. im institut verschwindet das papier; couches unfl\u00e4tiges benehmen, eigentlich imposter syndrom w\u00fcrde fr. pollatschek es formuliert haben s\u00e4he sie ihn hier sitzen. das grosze anwesen\u2026, leicht ritualisierte und beinah neurotische behauptung einer dazugeh\u00f6rigkeit.<\/p>\n\n\n\n\n<p>haben Sie alle den text zu heute gelesen? frage ich in die runde. aus der runde qualmt es laut auf, f\u00fcsze rascheln schnell irgendwohin, ich vermute nebenan klopft jetzt jemand die kreide aus dem umhang. sitzen Sie dort noch immer, malone? die ecke wird dunkel\u2026, aus dem fenster taucht das papier wieder auf, die institution macht gl\u00fccklich. 20211125(18.57)<\/p>\n\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">12486.au dehors<\/h4>\n\n\n\n<p>nein\u2026, pers\u00f6nlich nehme ich das nicht. malone w\u00e4re wahrscheinlich zu dieser gelegenheit lang eingesunken in seinen lehnsessel. aber warum soll mich malone weiter k\u00fcmmern. zu diesem ausgang hatten wir irgendwie erwartet bef\u00f6rdert zu werden, obwohl wir woche f\u00fcr woche material heraufbeschworen, das nur leider ohne uns seinen lauf nahm. h\u00e4tten wir wissen m\u00fcssen? die unbest\u00e4ndigkeit vorraussehen?<\/p>\n\n\n\n\n<p>ja. es wird gelacht. gepoltert. die teppiche spucken kaffe aus. der zirkus\u2026 ist doch in zwei wochen eh aus? haben wir an alles gedacht\u2026? s\u00e4mtliche spuckreste aufs os vom tisch entfernt? die klasse schlingert sich durch. was materialit\u00e4t ist wird hier nicht mehr erfahren. nehmen Sie haltung an. nein\u2026, stehens bequem\u2026<\/p>\n\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/ada-sub.rotefadenbuecher.de\/wp-content\/uploads\/CF2F6BE1-3B58-4E98-84CE-1317BD190D04_1_105_c.jpeg\" alt=\"... es geht auch hier.\" class=\"wp-image-1446\" srcset=\"https:\/\/ada-sub.dh-index.org\/blog\/wp-content\/uploads\/CF2F6BE1-3B58-4E98-84CE-1317BD190D04_1_105_c.jpeg 1024w, https:\/\/ada-sub.dh-index.org\/blog\/wp-content\/uploads\/CF2F6BE1-3B58-4E98-84CE-1317BD190D04_1_105_c-300x225.jpeg 300w, https:\/\/ada-sub.dh-index.org\/blog\/wp-content\/uploads\/CF2F6BE1-3B58-4E98-84CE-1317BD190D04_1_105_c-768x576.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px\" \/><figcaption>&#8230; es geht auch hier.<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">nur was bleibt?<\/h4>\n\n\n\n<p>die {ingen aning}. wortfeld unbekannt. selten, dasz st\u00f6bern&amp;stromern mit dem ganzen :dasz man dann unangenehm auff\u00e4llt: aspekt. von hier unten die perspektive auf weiterbildung nahezu ungebrochen. kannsein, wir sind allgemein zu sehr verlangsamt erschienen in unseren reaktionen aber warum auch ist jedes fixum von hier aus zu sehen? m\u00fcssen wir den (posten) verlassen um endlich mehr als unscheinbar zu werden? vielleicht ist der ansatz zu weit weg? ich stelle mir das so vor:<\/p>\n\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">zuerst material.<\/h4>\n\n\n\n<p>irgend k\u00f6rperhaftes unbedingt\u2026, also man kann es sich auch ohne (seele) denken. etwas wird daran haftenbleiben\u2026, ca. die bearbeitung hier; also dessen was vom (material) auf uns \u00fcbergeht. transzendiert?<\/p>\n\n\n\n\n<p>vielleicht. vielleicht schon das richtige wort. der (prozess: arbeit), der still vor sich geht. abends, nachts, bei lampenaus\u2026, weniger verkehr. beutel werden getragen, weniger device, weniger kaffe. der (progress) unendlich verlangsamt durch mangel an wirklicher aufmerksamkeit f\u00fcr das (sujet.) allgemein weniger gezwitscher, allgemein alles auf dauer angelegt\u2026, die hauben der v\u00f6gel sperren den dunst ab, der hier durch die g\u00e4nge. sind alle eingeloggt? <strong>4<\/strong>, ich sehe durch sie hindurch, materialisiert hat sich nur ein ring; der kern der besch\u00e4ftigung sollte davon unber\u00fchrt bleiben. 20211202(19.10)<\/p>\n\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">12491.schon wieder au dehors: shabbes fenetre.<\/h4>\n\n\n\n<p>ich stelle mir weiterhin den roam vor: an den w\u00e4nden der tafel dozent*atem&#8230;, die wir behutsam konservieren. es wurde eifrig mitgeschrieben der further qualifizierten, zu denen (hier) niemand z\u00e4hlt. vraiment, wir hatten selbst das thema zum (oberseminar) behauptet; aber musz das heiszen uns des (roams) zu verweisen? irgendwie ist das eine ewigkeit, die allem anhaftet, an dem wir uns vornahmen zu partizipieren. ewigkeit hier als: ewig bauarbeiter-not-participating egal zu welchem ausgang sie es versuchen. die r\u00e4ume zum gl\u00fcck gerade noch wenig \u00fcberheizt, fenster zu \u00f6ffnen ist \u00fcblich geworden. h\u00f6flich: etwaige fragen, obs langsam schon zu kalt wird, es sitzen weniger schnepfen im unterhemd, deshalb oft negation jetzt und das klima ertr\u00e4glich. 20211204(15.05)<\/p>\n\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">12501.xt 059.<\/h4>\n\n\n\n<p>immer wieder suche ich den roam auf. ewig ohne zubringer. von auszen bl\u00e4ttert alles ab, bleiben die fassaden<\/p>\n\n\n\n\n<p>habe mich gefragt, warum es keine d\u00e4cher gibt. meine fuszabdr\u00fccke materialisieren vor den stets gleichen becken, kaufe kaffe und ein softdrink, schlendere in den g\u00e4ngen\u2026, eigentlich schlendern. bin am boden eingeschlafen im dunkel, stimmen d\u00e4mmern ringsum. wie eine traumlandschaft f\u00fchlen sich die teppiche in diesen ecken an, wo niemand sich verliert. vereinzelt geister noch, aber was sie machen? ein biszchen testgel\u00e4nde dieser bau, ob sich etwas ergeben k\u00f6nnte aus dem nichts, diskursfetzen vielleicht; nur \u00fcber was sollte geredet werden? als wenn alles auf einen anfang zusteuert, eine blase an den w\u00e4nden immer d\u00fcnner aber sie h\u00e4lt das ganze zusammen. ein biszchen haut noch, immer irgendwie home, das im dunkeln liegt. an einem tag laub in den g\u00e4ngen\u2026 20211211(23.01)<\/p>\n\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">12511.xt 060.<\/h4>\n\n\n\n<p>w\u00e4hrend der woche hat jemand den roam besucht. fragen uns wie das passieren konnte, eigentlich die bestimmungen sehen solches nicht vor. es wurden ausweise vorgelegt, allerhand daten erhoben \u00fcber den zustand, die ver\u00e4nderung der lichtverh\u00e4ltnisse dokumentiert.<\/p>\n\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">12143.ausschluszverfahren<\/h4>\n\n\n\n<p>eine eigenart dieser steten sammlungen scheint noch nicht offensichtlich geworden zu sein: wir kehren je an die orte zur\u00fcck, die wir mit staub hinterlassen haben. ich weisz nicht, wieviele aufgeworfene anf\u00e4nge wir \u00fcberall streuten&#8230;, jetzt ist jeder davon keimung. denken Sie sich das infinit. versuche, die m\u00f6glichkeiten zu berechnen, werden in jedem fall scheitern, ich arbeite in meinem eigenen backend an Ihrer \u00fcbersetzung glauben Sie mir; Sie werden schwerlich finden, dasz ich die eingebungen datiere. also warfen sie mich aus dem roam.<\/p>\n\n\n\n\n<p>lehne auf dem boden vor einem der gestelle, menschen gehen mit tee usw. umher, aus den r\u00e4umen dringt dunkles, sie scheinen sich einig zu sein \u00fcber den entwurf.<\/p>\n\n\n\n\n<p>ich pr\u00e4sentiere das. eine <code>minor case study<\/code> sans corps. den corps malade habe ich becket zu verdanken, der hier immer noch geistert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>placeholder value. guten morgen klasse. die klasse ist leer. wir warten sind am warten. sehe ich euch irgendwann? 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