{"id":393,"date":"2019-06-30T20:17:12","date_gmt":"2019-06-30T18:17:12","guid":{"rendered":"https:\/\/ada-sub.rotefadenbuecher.de\/?p=393"},"modified":"2023-03-24T09:08:33","modified_gmt":"2023-03-24T08:08:33","slug":"hohlhandmusikalitaet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ada-sub.dh-index.org\/blog\/hohlhandmusikalitaet\/","title":{"rendered":"09155.hohlhandmusikalitaet"},"content":{"rendered":"<p>lieber georg,<\/p>\n<p>liebe lehser (anm. d. red.: #1neologismus lesende allerlei geschlechts bezeichnend. anm. #2: wer #1 nicht versteht, braucht nicht weiterzulesen und -die hohlhandmusikalit\u00e4t- ist auch nichts f\u00fcr (ihn.)) f\u00fcr alle andern zum mith\u00f6ren, f\u00fcr Sie (rezension: groszartige komposition, meisterhaft ausgef\u00fchrte wendungen, stilsicher, -unique-)\u2026<\/p>\n<p>okay, jetzt ernsthaft: Ihnen ist ein buch gelungen, das selbstbewuszt den (neugierigen) menschen, der auf der suche nach dem ist, was -nicht- plaudert, was -nicht- gefallen will, (unterh\u00e4lt, fordert, anspricht); was -nicht- versucht, es dem lehser durch die bedienung von h\u00f6rgewohnheiten einfach zu machen. es ist \u2013 ein \u201ewiderst\u00e4ndiges\u201c buch. man fliegt aus vielen versen mindestens einmal raus, glaubt kurz, sich verkuckt zu haben, sieht, dasz der satz stimmt, aber man in anderer, gewohnter lesarten den gang versucht hat, zu verfolgen, den der autor, das Ich\u2026 Sie\u2026 gehen. und staunt also\u2026, wie sich so etwas ausdenken l\u00e4szt. ich staune. bin begeistert von so fernliegenden ideen, die jemand von doch nur einer welt haben kann, der dann noch die gabe besitzt, diese aus einer vagen ahnung heraus in eine wirklich faszbare form zu heben. so komplex, dasz das buch (denn ein buch ist es, kein -band-) kurz behaupten kann, es -sei- seine welt und mehr g\u00e4be es darin nicht; glaub mir, sagt das buch, hier steht alles, was du wissen muszt, versteh erstmal das.<\/p>\n<p>naja. mir steht noch bevor, iblis, bruxismus, verschiedene werkzeuge, lykoi und lyapunow, \u00f6zge, vielleicht auch fleschkresch und per\u00fcckenbock oder abaddon, azathoth, shiina, shakarakiki, lyrikeriki und manches weitere (zu ergr\u00fcnden.) einigen hermeneutischen (entriegelungs)willen sollte man wohl mitbringen, um mit allen (bildern, bez\u00fcgen, verweisen) etwas anfangen zu k\u00f6nnen. wer ein einfaches buch lesen wollte, hat sich vergriffen; aber was soll das, wer wollte nicht von einem autor auch an die grenzen des eigenen (weltverst\u00e4ndnis) gef\u00fchrt werden, dabei immer aufgehoben in dem wohlwollenden, niemals, fast niemals zynischen oder abgehobenen ton seines (lyrischen Ich.)<\/p>\n<p>die (gedichte soll man sie wohl trotzdem nennen) bilden eine erz\u00e4hlerische einheit, sind \u00fcber III r\u00f6mische (teile) zu sieben thematischen (kapiteln) zusammengefaszt und in diesen vereinzelt unter titeln wie gegen [&#8230;]; das sch\u00f6ne [\u2026]; wirbel [\u2026] zyklisch verbunden. die frage einer chronologie bleibt offen; \u201ewirbel\u201c endet mit dem I. wirbel, atlas und aarti, wenn man das buch zuklappt und nur noch dem autor, der auf dem kopf steht, kurz winken will und sich bedanken f\u00fcr diese (ausweitung d. horizonts.)<\/p>\n<p>lesen(kaufen!); sch\u00f6nes, sch\u00f6nes&#8230;, wirklich sch\u00f6nes buch in kookgelungener aufmachung. da fehlt keine stelle.<\/p>\n<hr \/>\n<p>9156. da kommt grad ein lehserbrief in die redaktion: offengesagt, meint hier ein (verifizierter k\u00e4ufer), habe auch er sich noch nicht die m\u00fche gemacht, alles bis zum verstehen hin zu erfragen, was der herr le\u00df hier (erarbeitete). er m\u00f6chte aber (durchaus meint er weiter) meine \u201eleichtfertig ausgesprochene kaufempfehlung dahingehend korrigieren, als wir es hier mit einem buch zu tun haben, das vielleicht als (texteinfassung) allein gar nicht -gekauft- werden will, also begrenzend in dem rahmen, in dem dieser (text) daherkommt.\u201c er habe sich deshalb in die m\u00fche begeben, einen anhang zu erstellen (welchen er an dieser stelle gern ver\u00f6ffentlicht s\u00e4he), um der leserschaft den umgang mit und die freude an diesen -lyrischen interventionen- etwas zu erleichtern.<\/p>\n<p>9157. wir sind seiner bitte nachgekommen und verweisen auf unser archiv, wo wir unter dem stichwort \u201e<a href=\"https:\/\/ada-sub.dh-index.org\/blog\/flea-circus\">lesehilfen<\/a>\u201c fusznoten u.a. zur lekt\u00fcre der -hohlhandmusikalit\u00e4t- zusammenstellen. find your way, follow the trampelpfad. just take every street you came but the opposite way. so when we made a left, you make a right. alles klar?<\/p>\n<hr \/>\n<h4>09364.fb-pingback<\/h4>\n<p>(if you -dont- find a way back and still be curious about the flohzirkus, &#8220;theres plenty more where that came from.&#8221; just: find if you&#8217;re able to the -adresszeile- of your browser, delete everything before rotefadenbuecher and after .de and enter. you may not be well acquainted with the adresszeile yet, but I tell you it works. du kannst nat\u00fcrlich auch den einfachen weg \u00fcber diesen <a href=\"https:\/\/rotefadenbuecher.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">link<\/a> w\u00e4hlen, der dich mit rotefaden usw. vertraut macht. (find your way. follow the trampelpfad.)<\/p>\n<hr \/>\n<h4>09364.2<\/h4>\n<p>und: hier sollten rosen stehen, g.l.; so viele besucher, und das alles an meinem nichtgeburtstag&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>lieber georg, liebe lehser (anm. d. red.: #1neologismus lesende allerlei geschlechts bezeichnend. anm. #2: wer #1 nicht versteht, braucht nicht weiterzulesen und -die hohlhandmusikalit\u00e4t- ist auch nichts f\u00fcr (ihn.)) f\u00fcr alle andern zum mith\u00f6ren, f\u00fcr Sie (rezension: groszartige komposition, meisterhaft ausgef\u00fchrte wendungen, stilsicher, -unique-)\u2026 okay, jetzt ernsthaft: Ihnen ist ein buch gelungen, das selbstbewuszt den &hellip; <a href=\"https:\/\/ada-sub.dh-index.org\/blog\/hohlhandmusikalitaet\/\" class=\"more-link\">Continue reading<span class=\"screen-reader-text\"> &#8220;09155.hohlhandmusikalitaet&#8221;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[11],"tags":[],"class_list":["post-393","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-flohzirkus"],"acf":[],"modified_by":"esteeschwarz","jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ada-sub.dh-index.org\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/393","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ada-sub.dh-index.org\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ada-sub.dh-index.org\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ada-sub.dh-index.org\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ada-sub.dh-index.org\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=393"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/ada-sub.dh-index.org\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/393\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1883,"href":"https:\/\/ada-sub.dh-index.org\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/393\/revisions\/1883"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ada-sub.dh-index.org\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=393"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ada-sub.dh-index.org\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=393"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ada-sub.dh-index.org\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=393"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}